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Leo Luna - Shoes for Kids

 

Methfesselstr. 60

20257 Hamburg

 

Osterstraße/ Ecke Methfesselstraße

 

Tel. 040/52599015

 

rd. 100m von der U-Bahn-Station Lutterothstraße entfernt (U-Bahn-Linie U2)

 

 

Mo-Fr 10 bis 18.00h

Sa 10 bis 16h

 

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Häufig werden uns Fragen gestellt wie...

Ab wann sollten Kinder Schuhe tragen?

Wenn Sie richtig laufen können, d.h. selbstständig und alleine.

Bis dahin sollten Kinder möglichst viel barfuss unterwegs sein, in Socken oder Lederpuschen. Kurz in allem, was dem Barfusslaufen am dichtesten kommt. So kann sich die Fußmuskulatur und mithin der Fuß am besten entwickeln.

Müssen Kinderschuhe knöchelhoch sein?

Nein. Es kommt weniger auf die Höhe des Schuhs an als vielmehr auf Halt und Passform.

Schuhe mit oder ohne Fußbett?

Kinderfüße entwickeln sich am besten ohne Einflüsse (s. Barfußlaufen). Deshalb kommen Kinderschuhe idR ohne Fußbett aus.

Sind Kinderfüße verformbar?

Kinderfüße sind noch sehr weich, auch die Knochenstruktur, und lassen sich nahezu mühelos in zu kleine Schuhe pressen, ohne das die Kinder es merken. Ein Beispiel: wenn sich Kinder ihre Schuhe selbst anziehen merken sie häufig nicht, dass der rechte Schuh am linken Fuß sitzt - sie laufen dann mit "Entenfüßen" los. Und ja, schlecht passende Schuhe (zu eng, zu kurz) können demnach zu Verformungen führen. Das bestätigen Untersuchungen immer wieder.

Sollten gefütterte Schuhe eine Nummer größer gekauft werden?

Kinderschuhe sollten in jedem Fall passend gekauft werden. Dabei spielt sowohl die Länge wie auch die Weite eine Rolle, denn genau wie Erwachsenenfüße sind Kinderfüße individuell unterschiedlich.

Da bis heute kein einheitliches Schuhmaß besteht und alle Hersteller unterschiedlich fertigen (beispielsweise schmal oder weit) kann nur eine Fußmessung in Kombination mit der Schuhanprobe verlässlich darüber Auskunft geben, ob ein gefütterter Schuh evtl. eine Nummer größer gekauft werden sollte als die Messung ergeben hat.

Wir bei Leo Luna kennen unsere angebotenen Modelle sehr gut und beraten Sie diesbezüglich gerne.

Hilfe, mein Kind hat sich eine Blase gelaufen

Blasen sind nicht nur ärgerlich, sondern können auch ganz schön weh tun und unterschiedliche Ursachen haben. Eine Hauptursache ist Reibung.


Durch "ständige" Reibung reibt sich die oberste Hautschicht von den anderen Hautschichten ab. Es entsteht ein keiner Hohlraum, der sich mit körpereigenem Gewebewasser füllt. Die oberste Hautschicht "beult" aus, eine Blase ist entstanden. Diese dient vorrangig dem Schutz der betroffenen Stelle.


Wie kann Reibung im Schuh entstehen?

 

- die Socke könnte verrutscht sein und/oder ist zu groß

- im Schuh (und in Kinderschuhen ist das oft der Fall) befinden sich Fremdkörper, die da eigentlich nicht hinein gehören. Z.B. Sand, mitunter kleine Steinchen. Besonders nackte Haut ist gefährdet, aber es kann sich immer auch mal ein Sandkörnchen unter eine Socke schummeln. In Verbindung mit etwas Feuchtigkeit (z.B. Schweiß) ergibt das dann einen prima Reibungseffekt.

- der Schuh sitzt nicht da, wo er sitzen soll und der kleine Fuß rutscht im Schuh hin und her

 

Wie lassen sich Blasen vermeiden?

Schuhe sollten auf jeden Fall so fest sitzen, dass der Fuß nicht darin hin und her rutscht.

Eine gute Belüftung sorgt für trockene Füße und vermindert die Bildung von Feuchtigkeit im Schuh.

Damit nicht die oberste Hautschicht "abgerieben" wird können manchmal zwei paar dünne Socken helfen. Sollte es zu Reibungseffekten kommen würden zunächst einmal die Socken gegeneinander reiben und die Bildung einer Blase verhindern.

Halten Kinderschuhe Regen aus?

Kinderschuhe aus Leder sind wie kleine Erwachsenenschuhe. Sie durchweichen also nicht sofort, wenn sie mit Feuchtigkeit oder Regen in Kontakt kommen.

 

Die allermeisten Hersteller hydrophobieren das Obermaterial, d.h. sie machen es wasser- und schmutzabweisend. Aber natürlich sind der Durchlässigkeit von Leder Grenzen gesetzt.

Um Schuhe dauerhaft schmutz- und wasserabweisend zu halten sollten sie regelmäßig imprägniert werden. 

Welche Schuhe halten denn verlässlich trocken?

An dieser Stelle ist zunächst der Gummistiefel zu nennen. In unseren Breitengraden sicherlich eine praktische Variante. Allerdings lassen Passform und Atmungsaktivität zu wünschen übrig.

Verlässlichen Schutz vor eindringender Feuchtigkeit bieten Schuhe mit Membran (z.B. Gore-Tex oder SympaTex). Feuchtigkeit gelangt nicht ins Schuhinnere, wohl aber kann sie entweichen. Membranschuhe sind somit äußerst praktisch, atmungsaktiv, winddicht und temperaturausgleichend. Leider aber auch ein wenig teurer.

Bitte beachten Sie, dass Membranen zwar trockene Füße garantieren, aber das Obermaterial dennoch feucht wird. Auch hier hilft imprägnieren. Dann aber mit dem richtigen Imprägniermittel, damit die Membran nicht verstopft.

Die wohl bekanntesten Vertreter sind SympaTex und Gore-Tex. Daneben gbt es aber noch zahlreiche "no Name" Membranen. Egal, mit welcher Tex-Membran der Schuh ausgestattet ist, der Effekt bleibt gleich.

Nasse Füße in Membranschuhen?

Sie fragen sich sicher, wie es sein kann, dass man in Membranschuhen feuchte oder sogar nasse Füße bekommen kann. Nun, dafür kann es verschiedene Erklärungen geben:

 

1. Das Obermaterial des Schuhs ist verletzt und somit auch die Membran. Wasser kann eindringen.

oder

2. Das Wasser ist oberhalb des Nässefängers in den Schuh eingetreten. Der Nässefänger sitzt bei Membranschuhen am Reißverschluss oder seitlich an der Zunge

oder

3. Der Schuhträger schwitzt (stark) und trägt überdies Strümpfe aus Baumwolle oder Wolle. Beide Naturfasern speichern Feuchtigkeit und geben sie nicht an die Membran weiter. Diese kann folglich die Feuchtigkeit nicht nach Außen transportieren, sie verbleibt in den Socken. Abhilfe schaffen Strümpfe mit einem höheren Kunstfaseranteil, z.b. Active Socks von Falke oder andere Funktionssocken

oder

4. die Schuhe sind schlichtweg zu warm (gefüttert) für die aktuell herrschenden Temperaturen.

Wie dick (flexibel) darf eine Laufsohle sein?

Die Antwort ist einfach: so dick wie nötig und so dünn wie möglich.

 

Laufanfänger starten idR mit sehr flexiblen Sohlen. So lange das Wetter mitspielt. Es macht nicht viel Sinn im tiefsten Winter eine extrem biegsame, sehr dünne Sohle zu haben, die kaum gegen Kälte isoliert. Da würde jeder sofort eiskalte Füße bekommen und die Stimmung wäre hin. Überlegen Sie vor dem Kauf, für welche Aktivitäten die Schuhe dienen sollen und welche Witterung zu erwarten ist. Im Winter spielt Kälteschutz eben keine kleine Rolle. Doch keine Angst, die Wintersohlen sind speziell für Kinderfüße gemacht.


Dünne Sohlen unterliegen oft einem höheren Abrieb als dicke Sohlen, weshalb erstere nur bedingt zum Bobby Car- oder Laufradfahren geeignet sind. Selbst Gummisohlen ähneln in ihrer Konsistenz oft einem überdimensionierten Radiergummi, weshalb sie bei starker Beanspruchung starke Abriebspuren aufweisen können.

Je älter Kinder werden, desto aktiver und kräftiger sind sie auch. Mit zunehmendem Alter wirken dann eben auch andere Kräfte auf das Schuhwerk ein.

Müssen alle Schuhe eingesprüht werden?

Grundsätzlich gilt: alle Schuhe sollten regelmäßig imprägniert werden, unabhängig davon, ob es sich um einen Membran-Schuh handelt oder nicht. Denn das Obermaterial wird bei feuchtem Wetter in jedem Fall nass. Eine regelmäßige Imprägnierung verhindert dies.

Ein feuchter Schuh wärmt zudem nicht und ist schwerer. Lederschuhe sollten zusätzlich ab und zu mit pflegenden Cremes behandelt werden. 

Warum sind Kinderschuhe so teuer?

Kinderschuhe sind reine Handarbeit. Im Schnitt werden 80 Einzelteile in 100 Schritten verarbeitet.

Bei Kinderschuhen wird sehr viel Wert auf hochwertige Materialien gelegt und last but not least: Kinderschuhe müssen in ihrem kurzen Leben sehr viel mehr aushalten als ein Erwachsenenschuh in mehrjähriger Nutzung.


Ein Produktionsrundgang bei der Firma Däumling veranschaulicht sehr schön die notwendigen Schritte, bis ein Schuh entsteht.

Wie stelle ich fest, ob der Schuh noch passt?

Die alte Methode mit dem berühmten Daumendruck ist passé. Kinder ziehen gern reflexartig die Zehen ein, wenn Druck von oben auf die kleinen Zehen ausgeübt wird. Besser ist es, die Innensohle aus dem Schuh herauszunehmen und die Füße darauf zu stellen. Bitte lassen Sie dazu die Socken an, denn diese tragen auf und beanspruchen ebenso ihren Raum im Schuh. Das gilt besonders im Winter, wenn Kinder dickere Strümpfe tragen. Die Überprüfung sollte immer im Stehen und immer an beiden Füßen vorgenommen werden. Belastete Füße sind nämlich länger und oft ist ein Fuß "vorgewachsen".


Kinder benötigen 0,5cm Platz um abzurollen. Die Zugabe (für Schub und Wachstum) sollte bei einem Laufanfänger 0,8 bis 1cm sein. Bei größeren Kindern mit Lauferfahrung wird eine Zugabe von 1,2 bis 1,5cm (max. 1,7cm) empfohlen.

Sollte sich die Innensohle nicht herausnehmen lassen können Sie eine Schablone vom Fußumriss anfertigen. Stellen Sie Ihr Kind auf ein weißes Blatt Papier und zeichnen Sie den Umriss nach. Geben Sie dann die Zugabe dazu. Danach ausschneiden und in den Schuh hineinlegen. Wenn sich die Schablone problemlos in den Schuh hineinlegen lässt bietet er noch ausreichend Platz.

Wenn Sie unsicher sind kommen Sie gern vorbei und wir schauen gemeinsam nach, ob die Schuhe noch passen.

Kann man Kinderschuhe vererben?

Grundsätzlich spricht erstmal nichts gegen das Vererben von Kinderschuhen. Allerdings sollte man sich die Schuhe sehr genau anschauen, denn viele Kinder haben ausgeprägte Gangbilder. Da kann es schon mal sein, dass der Schuh zu einer Seite hängt oder die Sohle einseitig abgelaufen ist.

Lässt sich die Innensohle herausnehmen sollten Sie diese in jedem Fall ersetzen, denn Kinder laufen sich sehr schnell ihr eigenes Fußbett.

Schaden BobbyCar- und Laufradfahren den Schuhen?

Eindeutig ja.

Sowohl bei den Sohlen als auch beim Obermaterial wird bei Kinderschuhen viel Wert auf weiche Materialien und Flexibilität gelegt. Je weicher und dünner das Material desto höher ist der Abrieb. In Verbindung mit Asphalt oder anderen harten Untergründen entstehen prima Reibungseffekte. Kaum eine Sohle und schon gar kein ledernes oder textiles Obermaterial hält diesen Kräften Stand. Es kommt zu nicht übersehenden Abnutzungserscheinungen. Vor allem das Bremsen beim Radfahren, Schaukeln, BobbyCar- oder Laufradfahren mit hinterherschleifenden Füßen lässt Schuhe schnell Übel aussehen.

Schnürsenkel oder Klettverschluss?

Ein Schuh mit Schnürsenkel lässt sich immer besser an den Fuß anpassen und gibt mehr Halt als ein Kletter.

Zweifelsohne sind Klettverschlüsse praktisch. Die Schuhe lassen sich schneller an- und ausziehen und auch kleinere Kinder können das schon (halbwegs). Als Erwachsener sollte man allerdings darauf achten, dass die Klettverschlüsse wirklich ausreichend festgezogen sind. Kindern fehlt dazu einfach oft die Kraft. Die Schuhe sitzen dann zu locker und der Fuß rutscht hin und her, es gibt keinen Halt. Außerdem stoßen die Zehen beim Umherrutschen an. Der gleiche Efekt, wie bei einem zu kurzen Schuh.

Warum sieht Leder oft so unterschiedlich aus?

Leder ist ein Naturprodukt und die Natur vergisst nichts!

Unterschiede in der Beschaffenheit von Leder sind daher völlig normal und ein  charakteristisches Naturmerkmal.

Leder ist schlicht Tierhaut und je nach dem, wie und wo sich das Tier bewegt hat kann es sich auch mal verletzt haben. Verletzungen können Narben hinterlassen. Das ist genau wie bei uns Menschen. Auch unsere Haut ist individuell unterschiedlich.

Vernarbtes oder verletztes Gewebe beeinflusst zudem die Aufnahme von Farbstoffen. Die natürliche Hautpigmentierung kann durchscheinen. Unebenheiten und Falten führen zu verschiedenen Farbnuancen, z.B. wenn sich in Faltentälern mehr Farbstoff sammelt. Diese Unterschiede treten von Haut zu Haut auf. Selbst dann, wenn die Häute im gleichen Farbbad gefärbt werden. Einfach ausgedrückt: so wie jedes Tier einzigartig ist, ist es auch seine Haut bzw. das daraus entstehende Leder.